Tagesablauf

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Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 7:00 bis 17:30 Uhr

Der Kindergarten ist das ganze Jahr über geöffnet. Nur an gesetzlichen sowie an islamischen Festtagen (Fest des Fastenbrechens und Opferfest) und am Freitag, wenn Donnerstag ein Feiertag ist (Fenstertag) bleibt unsere Einrichtung geschlossen.

  Tagesablauf:

 

Rhythmischer Tagesablauf

Kleinkinder brauchen einen rhythmischen Tagesablauf, in dem sich Phasen der Aktivität mit Phasen der Ruhe abwechseln. Eine gewisse gleich bleibende Struktur des Tages gibt den Kindern Sicherheit. Der Tag gliedert sich in Zeiten, in denen die Kinder sich frei beschäftigen und Zeiten, in denen sie durch die Erzieherin konkret angeregt werden, wie z.B. im Sesselkreis, bei den handwerklichen Aktivitäten und beim Sprachunterricht. Auch der Wochenablauf wird durch bestimmte Höhepunkte an den einzelnen Wochentagen strukturiert, wie z.B.: verschiedene angeleitete Aktivitäten: Basteln, Malen, Holzarbeiten, Bewegungsspiele, Sesselkreis usw. und einmal in der Woche ein Ausflug.
 
Freispiel:
 
In den ersten sieben Jahren ist das Kind noch ganz damit beschäftigt, die Welt und sich selbst kennen zu lernen. Das Spiel der Kinder ist eine wichtige und ernste Angelegenheit, es ist die wichtigste Lernform des Kindes. Kinder erforschen im Spiel die Außenwelt und erproben ihre eigenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten dabei immer wieder aufs Neue. Das Spiel ist eine natürliche Veranlagung, man spricht auch vom Spieltrieb, der kennzeichnend für alle höher entwickelten Lebewesen ist. Bei kleinen Kindern findet der Lernprozess spielerisch-emotional statt, nicht kognitiv-intellektuell. Daher ist es auch nicht sinnvoll Kleinkinder im Kindergarten mit logischen Denkprozessen zu überfordern. Sieben oder acht Jahre des Sichbewegens und Spielens sind notwendig, um einem Kind die sensomotorischen Fähigkeiten zu vermittfeln, die als Grundlage für seine spätere intellektuelle, soziale und persönliche Entwicklung dienen. Das Spiel des Kindes sollte kreativ und frei sein und das Spielzeug sollte ihm viel Raum für die eigene Phantasie lassen. Die Aufgabe der Erzieherin ist es, das Freispiel unterstützend zu begleiten und die Kinder durch Angebote, wie z.B. Material und Spielideen zu motivieren. Das Freispiel soll so oft, wie möglich draußen stattfinden. Frische Luft, Sonnenlicht, Wind und Bewegung regen den Kreislauf sowie das Muskel- und Nervensystem in einer positiven Weise an und fördern die konstitutionelle Entwicklung der Kinder.
 
Angeleitete Aktivitäten und Lernen durch Nachahmung:

Wir bieten eine möglichst breite Palette von kreativen Aktivitäten an, die von der Erzieherin angeleitet werden: Malen mit Wachskreiden und Wasserfarben, arbeiten mit Ton und Plastilin, Basteln, Handarbeit mit Wolle, Filzen, arbeiten mit Holz. Beim Malen mit Wasserfarben arbeiten wir mit drei Grundtönen, die individuell zu den verschiedenen Farben gemischt werden können. Dieses reduzierte Farbangebot regt die Kinder dazu an, kreativ eigene Farbtöne zu schaffen und mit den Farben zu experimentieren. Beim Arbeiten mit Ton und Plastilin wird die Feinmotorik und Kraft der Finger trainiert und das räumliche Vorstellungsvermögen gefördert. Kinder lernen viel und gern durch Nachahmung. Rollenspiele, Reigen, Lieder und Verse eignen sich besonders zum nachahmen, insbesondere wenn sie von rhythmischen Bewegungen begleitet werden. Je mehr Sinne und körperliche Aktivitäten in einen Lernprozess einfließen, desto intensiver ist das Lernen. Die Nachahmung macht den Kindern großen Spaß und diese Tatsache, sowie die Freude am rhythmischen Spiel möchten wir zur Lernmotivation auch im Sprachunterricht nutzen. Kinder brauchen Verse, Geschichten und Märchen. Bei den ganz Kleinen erlebt man ihre Faszination von Fingerspielen und Kniereitern. Dabei kommt es nicht so sehr auf den Inhalt des Textes als vielmehr auf seine rhythmische Gestaltung an. Im Kindergartenalter lieben die Kinder rhythmische Geschichten, also Geschichten, in denen derselbe Sachverhalt immer wieder wiederholt und erweitert wird. Diese Geschichten regen die Gedächtnisleistung enorm an, ohne es einseitig intellektuell zu belasten.
 
Vorschulerziehung:

Im Alter von fünf bis sechs Jahren können schon viele Kinder neben der körperlichen und spielerischen Beschäftigung an eine geistige Herausforderung mit Zahlen, Buchstaben und Denkspielen herangeführt werden. Im Rahmen unserer Sprachförderung integrieren wir für Kinder ab fünf Jahren die Vorschulerziehung in den deutschen und muttersprachlichen Unterricht. In dieser Zeit lernen die Kinder sich über einen längeren Zeitraum mit einem Thema zu beschäftigen, sich zu konzentrieren und eine Weile still zu sitzen.
Aktualisiert ( Freitag, den 16. Januar 2015 um 23:16 Uhr )