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Die ethisch–moralischen Gebote

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Die ethisch–moralischen Gebote

Die ethisch–moralischen Gebote sind: Nächstenliebe, Ehrlichkeit, Großzügigkeit und Bereitschaft zum Teilen, Mitgefühl, Toleranz, Achtung vor den Mitmenschen und Respekt vor dem Eigentum anderer. Der Islam ist auch eine Religion der religiösen Toleranz. Im Koran steht:“ Es gibt keinen Zwang im Glauben.“

Juden, Christen und andere religiöse Minderheiten lebten Jahrhunderte lang friedlich und mit freier Religionsausübung unter muslimischer Herrschaft. Viele Kalifen hatten christliche und jüdische Gelehrte, Minister und Künstler an ihren Höfen. Der Islam gehört zu den drei abrahamitischen Religionen, die sich auf den Propheten Abraham zurückführen und kennt auch viele der Propheten, die wir im alten Testament wieder finden. Die Geschichten dieser Propheten werden im Koran ähnlich beschrieben, haben aber auch manche Unterschiede zur biblischen Erzählweise. Einige dieser Prophetengeschichten eignen sich zum Erzählen besonders für kleinere Kinder, weil sie eine bildlich sehr ausdrucksvolle Thematik haben, wie z.B. die Geschichte von Adam und Eva im Paradies, von Noah und der Arche, von Joseph im Brunnen und von Jonas im Bauch des Fisches. Diese Geschichten bieten sich auch gut zur kreativen und sprachlichen Bearbeitung mit den Kindern an. Das islamische Jahr hat zwei Höhepunkte: den Fastenmonat Ramadan mit dem abschließenden Fest des Fastenbrechens (Id al Fitr) und das Opferfest (Id al Adha).
 
Die Zeit im Ramadan ist geprägt von einem häufigen Gedenken Gottes und Bitten um Seine Vergebung, vom Spenden an die Armen, vom Fasten und der Vorfreude auf das gemeinsame Fastenbrechen bei Sonnenuntergang (fasten tun natürlich nur die Jugendlichen und Erwachsenen). Viele Familien und Freunde besuchen sich gegenseitig und laden sich zum Essen ein. Auch die Kinder spüren stark das familiäre Gemeinschaftsleben und die Geselligkeit und freuen sich auf das gemeinsame Essen mir Freunden und Familienmitgliedern im Ramadan. Die Freude auf die zwei großen islamischen Feste lässt sich vergleichen mit der Vorfreude christlicher Kinder auf Weihnachten und Ostern. Die Kinder bekommen Geschenke, ziehen ihre schönsten Kleider an und dürfen vor den Eltern und Verwandten Lieder und kleine Theaterstücke vortragen, die sie erarbeitet haben.
Aktualisiert ( Freitag, den 18. Juli 2014 um 00:08 Uhr )  

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